Ski Island #8 - Alternativprogramm

Kathis Knöchel waren noch stark geschwollen und da wir nicht so recht wussten, was wir dagegen tun können und vor allem, wie diese Schneiderballen so plötzlich entstanden sind, haben wir am Samstag dem Arzt einen Besuch abgestattet. Die Diagnose war denkbar einfach: auf Dauer zu enge Schuhe. Behandlung? - Kann man nix machen. Schmerzmittel nehmen und auf Tour gehen.

Wir machten trotzdem erstmal einen Ruhetag, gingen ins Schwimmbad und entspannten uns bei Bjarni im Café. Am Sonntag uns dann das Wetter mit erstaunlich viel Sonnenschein und Kathi meinte, dass wir schon nochmal eine Skitour versuchen könnten. Nach wenigen Metern war jedoch klar, dass ohne Schmerzmittel nichts geht und leider brachte selbst Ibuprofen 600 nicht die erhoffte Linderung und wir drehten an einem Joch wieder um. Die Abfahrt war dann noch viel schmerzhafter als der Aufstieg und wir waren ziemlich frustriert, als wir wieder im Auto saßen. Unter anderem auch deshalb, weil der nächste Tag perfektes Wetter bringen sollte und wir vermutlich nicht auf Tour gehen konnten. Unsere Laune besserten wir bei einem kleinen Ausflug auf einer völlig verschneiten Bergstraße auf, wo wir die blaue Stunde und tief verschneite Berge bewunderten. Die Tatsache, dass auf dem Weg noch keine einzige Reifenspur im vierzig Zentimeter tiefen Schnee zu sehen war, sorgte für ein wenig Nervenkitzel.

Tatsächlich entschieden wir uns am 24.4 dann gegen eine Tour: es ergab einfach keinen Sinn! Stattdessen kochten wir an der Küste bei herrlichem Sonnenschein ein grandioses Camping-Curry und statteten einer Pferdefarm einen Besuch ab.

Leider konnten wir keinen Blick auf die Polarlichter erhaschen, da der Himmel die ganze Nacht mit Wolken verhangen war.