Island #31 Menschenmassen

Als wir aufwachten, herrschte auf der Ringstraße bereits reger Verkehr und wir nahmen unser Müsli unter ungewohnt hohem Lautstärkepegel ein. In Selfoss konnte man uns dann in der Touri-Info wieder einmal nicht weiterhelfen, was die Besteigung des Ejafjallajökull (dem Vulkan, der 2010 nach seinem Ausbruch weltweite Berühmtheit erlangte) betraf. Wir wurden lediglich an eine Hütte bzw. Café in der Nähe der Ringstraße verwiesen, von wo aus mehrere Veranstalter Gletschertouren anbieten.

Nach einem Großeinkauf, der fast die Kapazitäten des Autos sprengte, fuhren wir dort hin. Den Seljalandsfoss ließen wir auf dem Weg links liegen, weil das Licht nicht passte und am Skógafoss traf uns schier der Schlag angesichts der Masse an Menschen, die sich dort tummelte. Das war die erste Attraktion, die wir zu normalen Zeiten besuchten und zeigte uns eindrücklich, wie wunderbar unsere bisherige Taktik doch aufging. Wir verließen diesen Ort ohne, bis auf ein Beweisbild, ein einziges Foto zu machen und entflohen der Menge.

Am Parkplatz der Gletscherzunge Sólheimajökull bot sich dann ein ähnliches Bild: Ein, für isländische Verhältnisse, riesiger Parkplatz unterhalb des Gletschers war der Ausgangspunkt für zahlreiche geführte Touren aller einschlägigen Anbieter. Wir fragten zwei Guides nach den Bedingungen am Berg, woraufhin wir erfuhren, dass eine Besteigung des Berges aufgrund der aktuellen Spalten- und Schneelage nahezu unmöglich sei und sie mit den Touristen lediglich auf der aperen Gletscherzunge ihre Runden drehten. Ein kleiner Gletscher weiter nördlich sollte jedoch noch eine nette Tour parat halten, die wir uns auf die To-Do-Liste setzten.

Wir beschlossen, als nächstes ins Hochland aufzubrechen und den bekannten Ort Landmannalaugar zu besuchen. Die Straße F208 beinhaltet laut unserer Karte fünf markierte Furten und somit reichlich Abenteuer. Den Axlarfoss konnten wir auf der Hinfahrt nicht besuchen, weil die Straße zu ihm noch geschlossen ist.

An der ersten Furt machten wir noch einen Abstecher zur Schlucht Eldgjá, die Teil des Vulkansystems der Katla ist und mit einer Breite von bis zu 600m und einer Tiefe von 150m durchaus beeindruckend ist. Ein Wasserfall bot ein gutes Motiv und wir stiegen über einen markierten Weg zum Fluss ab, wo ich in das eiskalte Wasser watete, um den besten Blickwinkel zu erwischen.

Im Auto wärmte ich die Füße dann erstmal wieder ordentlich auf, um schließlich auf dem selben Weg wieder zur F208 zu fahren, die uns über etliche Furten, die wir zum Teil vorher durchwateten, nach Landmannalaugar führte.

Mir war nicht klar, dass es sich hierbei ebenfalls um eine der größten Attraktionen Islands handelte und der Campingplatz deshalb gut gefüllt war. Wir schliefen etwas außerhalb im Auto, es war immerhin schon 3:00 Uhr. Da wir am nächsten Tag eine Mehrtagestour durch das Gebiet unternehmen wollten, aßen wir noch eine ordentliche Portion Bratkartoffeln.

Kurz bevor ich schlafen ging, konnte ich dann noch die Berge im Licht der aufgehenden Sonne fotografieren.

Island #30 Regenbogen

Wie gewünscht stand ich um 15:00 Uhr auf, schnappte meine Kamera und lief zum Wasserfall. Der Háifoss bot zusammen mit einem Regenbogen ein schönes Motiv und ich fotografierte ihn von oben und ging schließlich über einen kleinen Trampelpfad hinab in die Schlucht, wo die Dimension des Wasserfalls sehr gut zur Geltung kam. Den Regenbogen sah man hier allerdings nicht ganz so stark.

Als ich wieder am Parkplatz ankam, zogen von Westen schwarze Wolken auf und ich beschloss nach einem kurzen Frühstück mit Kaffee, den Jakov aus dem Zelt zu holen, damit wir dieses noch trocken abbauen konnten. Der Regen zog vorbei und Jakov hatte auch noch die Möglichkeit zu Essen. Währenddessen unterhielten wir uns mit einem Tramper, der bei einem australischen Paar mitreiste. Diese waren mir in der Schlucht ebenfalls mit Fotoequipment begegnet und der Franzose wartete bereits seit 2,5 h auf deren Rückkehr. Sein Rucksack war im Auto eingeschlossen, schließlich wollten die beiden "nur ein paar Bilder machen". Am Ende stellte sich heraus, dass es sich um zwei professionelle Fotografen handelte. Da kann das schon mal dauern...

Wir fuhren weiter nach Gjáin, wo ich im Wasser stehend kleine Wasserfälle, die über Moos und Stein flossen, fotografierte. Jakov schlief in der Zwischenzeit im Autositz ein und er wachte erst auf, als es auf der Schotterstraße weiter ging.

Erklärtes Ziel war noch der Hjálparfoss, den wir nach kurzer Fahrt erreichten. Ich fotografierte natürlich wieder, wurde aber mit den Ergebnissen nicht vollkommen zufrieden und kochte anschließend eine Portion Hirse mit Rosinen.

Die anschließende Suche nach einer heißen Quelle endete in Fludir damit, dass die Quelle Hraunalaug nicht zu finden war. Nach einer kurzen Suche im Internet erfuhren wir, dass man die Quelle zugeschüttet hatte, weil Touristen sich dort unmöglich verhalten hatten. Da wir am nächsten Tag in Selfoss Einkaufen wollten, übernachteten wir, mangels ordentlicher Alternative, direkt an der Ringstraße.

Island #29 Kerlingerfjöll

Am Morgen fuhren wir nach dem Frühstück zum Campingplatz zurück und berichteten kurz, wie versprochen, über die Verhältnisse am Berg. Danach fuhren wir zum zweiten Parkplatz südlich des Campingplatzes, schließlich wollte ich noch die bunten Berge des Kerlingerfjölls fotografieren, die ich am Vortag lediglich aus der Ferne von oben sehen konnte.

Nach einem Regenschauer machte ich mich auf den Weg, Jakov kam nach und wir erkundeten das Gebiet aus steilen Hügeln, dampfenden Solfataren, heißen Quellen und kleinen Flüssen. Unzählige Kontraste und Linien machten diesen Ort auch fotografisch zu einer echten Attraktion. Der Geruch von Schwefel hing uns während unserer Tour durch das Gebiet ständig in der Nase und ich, der noch einige Zeit länger blieb, hatte den Geschmack noch bis zum Abend im Mund. Letztendlich beendete wieder leicht einsetzender Regen und das gute Gefühl, einige schöne Bilder auf der Speicherkarte zu haben, diesen Ausflug und wir fuhren zurück.

Da die Straße F347 noch gesperrt war, sahen wir uns gezwungen, auf der 35 wieder nach Süden zu fahren. Im dichten Nebel ging es bis zum Gullfoss, wo wir schließlich über das Tungufell den Háifoss erreichen wollten. Auf unserer Karte ist diese Strecke gestrichelt, wird also nicht geserviced und ist mit keiner Nummer versehen. Ein "V" in einem Kreis versprach eine Furt und somit ein wenig Nervenkitzel. Wir machten in der aufgehenden Sonne nochmal Halt, bereiteten ein paar Fladenbrote und Tee zu, bevor wir der Stromleitung auf der zunächst leicht zu befahrenden Schotterstraße folgten. Die Straße schlängelte sich an zahlreichen Strommasten über die Hochebene bis uns schließlich ein Fluss zum Stoppen brachte. Wir konnten vom Ufer aus nicht gut sehen, wo große Steine im Wasser waren und Jakov lief mit hochgekrempelter Hose voraus und klärte den Weg ab. Von der anderen Seite filmte er, wie ich mit Untersetzung und Sperre zügig durch den Fluss fuhr. Diese, bisher tiefste Furt, war somit gemeistert. Eine Zweite folgte wenig später. An einem kleinen nordseitig ausgerichteten Hang wurde es dann wieder interessant - Schnee! Ein Abschnitt von ca. 30 m führte über eine harte Schneedecke, die jedoch etwas zur Seite geneigt war und aus unserer Sicht somit die Gefahr bestand, den Hang etwas hinab zu rutschen.

Wir versuchten es mit Ketten an den Vorderrädern, um auf dem vermeidlich harten Untergrund die Kontrolle zu behalten. Ich fuhr mit etwas Schwung an, wobei der lose Untergrund bereits dafür sorgte, dass die Reifen wenig Traktion hatten. Im Schnee dann eine kurze Schrecksekunde: Der Schnee war ganz und gar nicht hart, sondern, angesichts des Gewichts des Autos, wie Butter. Es verriss den Wagen einmal ordentlich, bevor ich ihn sicher aus dem Schnee steuern konnte. Wir demontierten die Ketten und waren glücklich, dieses Abenteuer hinter uns gebracht zu haben. Zwei Kilometer vor unserm Ziel dann die nächste Überraschung: Noch ein Fluss, ein breiter Fluss! Jakov lief wieder ins kalte Nass und suchte mit Wanderstöcken nach einem geeigneten Weg. Ich versuchte, mir am Ufer möglichst alle wichtigen Stellen einzuprägen, aber nach ein paar Mal auf und ab laufen meinte Jakov, dass ich mir selber ein Bild von der Situation machen sollte. Ich zog also ebenfalls die Hose aus und lief los. Ich versuchte, etwas weiter stromabwärts einen Weg zu finden und diskutierte mit Jakov die Route, während meine Füße langsam ebenfalls kalt wurden. Schließlich hatten wir uns auf einen Weg geeinigt. Jakov ging vor dem Auto voraus und ich folgte ihm. Da der Untergrund hart war, konnte ich auch stehen bleiben und größere Steine langsam überrollen.

 Als auch diese Furt geschafft war, erreichten wir wenige Minuten später den dritthöchsten Wasserfall Islands - den Háifoss. Ich checkte um ca. 10:00 Uhr die Lichtsituation und baute dann mit Jakov das Zelt auf. Den Wecker stellte ich auf 15.00 Uhr, dann würde das Licht am besten sein und bei gutem Wetter ein Regenbogen zu sehen sein. 

Island #28 Gipfelsonne

Nach dem Frühstück wollten wir einen neuen Versuch am Langjökull starten und riefen bei "Icelandic Mountain Guides" an, um zu erfragen, von wo aus man am besten zum Gletscher starten würde. Die Nummer hatten wir ja in Reykjavik bekommen. Leider stellte sich heraus, dass auch der erfahrenste Guide der Firma nie Touren auf den Langjökull oder Hofsjökull unternimmt. Diese Gletscher seien nicht besonders geeignet, aber er empfahl uns trotzdem, die Straße F336 nach Skálpanes zu nehmen und dort auf den Gletscher zu gehen. Wir folgten seinem Ratschlag und fuhren die, bis zu einer Art Berghütte, PKW-taugliche Piste, und danach noch ein Stück auf einem äußerst ruppigen und mit großen Steinen übersäten Weg bis fast an den Schnee. Von einer kleinen Anhöhe aus konnte man dann alles gut überblicken und was wir hier sahen, machte uns nicht gerade glücklich: Gefühlte 100 Schneemobile standen in Reih und Glied auf dem Schnee und ein Traktor schien eine Art Straße zu präparieren. Außerdem war der Gletscher hier wirklich flach und stellte keine Herausforderung dar.

Wir beschlossen, dass der Aufwand zum Auspacken der Ausrüstung diesen "Spaziergang" nicht wert sei und drehten um. Auf der 35 fuhren wir weiter nach Norden in Richtung Kjölur. Bei gutem Wetter bogen wir schließlich zum nächsten Ziel, dem Kerlingerfjöll, ab. Die Straße war ebenfalls problemlos zu fahren und führte direkt am Wasserfall Gýgjarfoss vorbei. Am Campingplatz fragten wir, ob der Berg Snaekollur, der uns bei der Anfahrt schon ins Auge fiel, gut zu besteigen sei. Endlich stießen wir mal auf jemanden, der vorbereitet war: Die junge Frau meinte, dass wir zwar dieses Jahr erst die zweiten wären, die nach dem Weg fragen würden und dass die Saison gerade erst begonnen hätte und sie selber noch nicht oben war, aber der Anstieg für uns kein Problem sein sollte. Uns war allerdings nicht nach dem "Normalweg" und wir entschieden, lieber die direkte Variante über das Schneefeld zu wählen. Dazu konnte sie uns nichts sagen und wusste auch nicht, ob es sich um einen kleinen Gletscher mit Spalten handeln würde, versicherte uns aber, dass sie uns retten würde.

Gut gelaunt fuhren wir also zum Parkplatz unterhalb des Berges und kochten Reis mit Gemüse. Jakov machte erst einmal einen ausgiebigen Verdauungs-Schlaf während ich Fotos von der untergehenden Sonne schoss und mich mit zwei deutschen Motorradfahrern unterhielt.

Um Mitternacht weckte ich ihn auf und wir liefen gemeinsam auf den Berg. Oben wollten wir eigentlich Tee kochen, blöd nur, dass die Teebeutel im Auto liegen geblieben sind. Der Sonnenaufgang war mal wieder atemberaubend schön und es boten sich zahlreiche Motive an.

Ich war vollkommen fasziniert von den Farben, dem Licht, das die Berge zum Leuchten brachte und den tiefschwarzen Wolken, die in der Ferne für einen starken Kontrast sorgten.

Jakov wollte schon wieder absteigen, wohingegen ich noch Lust auf ein paar Gipfel mehr hatte. Schließlich teilten wir uns auf: Jakov lief zurück zum Auto und ich ging über einen Grat noch auf einen südlicheren Gipfel und auf den Fannborg, machte einige Bilder und stieg schließlich nach Westen ab.

Am Auto gab es dann noch ein paar Scheiben Knäckebrot und einen Tee, bevor wir uns ins Bett legten.

Island #27 EM Halbfinale

Obwohl Sonntag war, wollten wir in Reykjavik Einkäufen gehen. Ein kurzer Blick bei Google bestätigte, dass die Läden geöffnet seien. Nach knapp vier Wochen Wildnis kamen uns sechs Autos im Convoy schon fast wie ein Stau vor. In der Stadt kam dann sogar ein bisschen Großstadt-Feeling auf: Tausende von Menschen hatten wir schon lange nicht mehr gesehen... Außerdem war ja noch das EM-Spiel Frankreich gegen Island, weshalb uns etliche Fans und Anhänger der nordischen Mannschaft auf den Straßen begegneten. Eigentlich ist Island ja keine Fußballnation und der Einzug ins Viertelfinale schon eine echte Sensation. Dementsprechend gut war die Stimmung in den Straßen, als wir zur Information liefen. Die Public Viewing Area war wohl kaum zu vergleichen mit dem, was unser eins gewohnt ist und wirkte eher wie eine Dorf-Veranstaltung. Lediglich das Einkaufen gestaltete sich jetzt schwierig: Vor dem Supermarkt kam uns bereits ein junger Typ entgegengerannt und meinte, der Laden schließe bereits jetzt wegen dem Spiel. Ohne Einkäufe fuhren wir dann zu DER Attraktion in Island: Dem großen Geysir.

Es war bereits 21:00 Uhr, als wir am fast leeren Parkplatz ankamen. Wir kochten erstmal Kaffee und Nudeln mit grünem Pesto. Ich kopierte noch einige Bilder und lud den Blog der letzten Tage hoch, bevor wir uns in das Geothermalgebiet aufmachten.

Links und rechts des markierten Weges dampfte es aus zahlreichen heißen Quellen und mehrere Schilder mahnten davor, die Finger ins 90-100 Grad heiße Wasser zu stecken. Ein anderes Schild wies darauf hin, dass das nächste Krankenhaus über 60 km entfernt sei. Im Gegensatz zum Geysir Strokkur ist der "große Geysir" nicht mehr wirklich, bzw. nur sehr unregelmäßig aktiv. Wir postierten uns also außerhalb der Absperrung am Geysir und warteten ab. Schließlich bricht dieser alle paar Minuten in mehr oder weniger großen Fontänen aus. Diese sind ca. 15 - 30 m hoch und bestehen aus kochend heißem Wasserdampf und kondensiertem Wasser.

Beim ersten Versuch, den Geysir zu fotografieren, stellte ich mich dummerweise in den Wind, sodass ich noch beim Auspacken der Kamera einmal Duschen ging. Zum Glück kühlt der Wasserdampf sehr schnell ab und ich kam ohne Verbrennungen davon.

Daraufhin habe ich den Geysir dann aus einer etwas anderen Perspektive und aus sicherem Abstand fotografiert. Den Finger immer auf dem Auslöser haltend, wartete ich, bis wieder eine Fontäne in den rötlich gefärbten Himmel schoss, um dann im richtigen Moment abzudrücken. Auf der vom Wind abgewandten Seite konnte ich auch noch Fotos von der tiefblauen Wasserblase schießen, die sich kurz vor dem Ausbruch aufwölbt.

Jakov ist in der Zwischenzeit wieder zum Auto zurück gegangen und ich folgte schließlich auch, immerhin wollte ich noch den Gullfoss wenige Kilometer entfernt fotografieren. Mittlerweile ging die Sonne schon wieder auf und ich konnte den Wasserfall in einer herrlichen Morgenstimmung ablichten.

Weiter unten kämpfte ich wieder einmal mit der starken Gischt, die meine Kameralinse ebenfalls in einen kleinen Wasserfall verwandelte. Fotografieren war hier bei dem Wind unmöglich und ich suchte noch ein paar andere Blickwinkel.

Auf der 35 setzten wir unsere Fahrt Richtung Norden fort, weil wir am Ende der F335 vorhatten, auf den Gletscher Langjökull zu gehen. Die Straße ist anfangs sehr gut fahrbar und wird im Laufe immer etwas ruppiger. Nach einer Hütte erreichten wir eine kleine Flussdurchfahrt, die wir ohne Probleme durchqueren konnten. Danach gestaltete sich zunächst die Wegfindung etwas schwierig, aber nach ein wenig Umsehen waren wir wieder auf dem Track. Neben einem Wasserfall führte der Weg dann steil nach oben. Bereits tiefe Rillen und Löcher sowie ein paar Absätze machten klar, dass hier schon einige mit eingelegten Sperren gegraben hatten. Wir fuhren langsam, aber stetig hoch, einige Male drehten die Räder etwas durch, griffen aber dank Sperre bald wieder. Ein lautes Piepen machte mich dann stark stutzig. Was sollte das denn bedeuten?!

An einer ebenen Stelle hielten wir an und zogen das Handbuch zu Rate. Schnell war die Ursache geklärt: Der Pfeifton ist das Signal dafür, dass die Traktionskontrolle deaktiviert wird, damit das Bremssystem nicht überhitzt.

Leider war ein Zugang zum Gletscher von hier oben nur sehr sehr schwer möglich und ziemlich weit entfernt, sodass wir den ganzen Weg zurück fuhren und auf einem Parkplatz übernachteten.